| Redaktion,
Produktion und Technik - Wie funktioniert Business TV |
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| CMC - Bei Business TV zählen die Inhalte Michael Langenberg Business TV hat zwei wesentliche Komponenten: Inhalt und Technik. Für die CMC steht der inhaltliche Aspekt im Rahmen der Beratertätigkeit als Generalunternehmer im Vordergrund. Die Technik ist folglich so ausgelegt, daß sie die Kommunikation gemäß den speziellen Anforderungen der Unternehmen bedarfsgerecht und optimal transportiert. Hauptsache Inhalte Unternehmen müssen komplexe Produkte, komplizierte Organisationsabläufe und sensible Daten kommunizieren. Wenn sie dabei externe Dienstleister wie die CMC heranziehen, muß zwischen den Partnern die "Chemie" stimmen: Die Partner müssen sich gegenseitig vertrauen und verstehen. Entscheidend ist das Verständnis für die Organisation und die Kultur des Unternehmens. Da ist gleichermaßen Integrität wie Medien und Wirtschaftskompetenz gefragt. Deshalb ist die Redaktion das Herzstück des Business TY plus Centers der CMC. Hier arbeitet ein Team erfahrener Wirtschaftsjournalisten. Sie beraten bei der Konzeption von Informations- oder Schulungsveranstaltungen. Zusammen mit Fachreferenten und Trainern des Unternehmens erstellen sie Programmabläufe der einzelnen Sendungen, drehen Einspielfilme und bereiten Grafiken und Begleitmaterial vor. Überdies werden Moderatoren oder Fachleute "gecoached": Fit gemacht für den Aufritt vor der Kamera. Kommunikation via BTV darf keine Einbahnstraße sein. Deshalb steht Interaktivität bei BTV plus im Vordergrund. Denn Menschen müssen selbst über weite Entfernungen miteinander in Dialog treten können, müssen Meinungen und Erfahrungen miteinander austauschen können. Interaktivität ist gerade für Schulungen unabdingbar. Nur durch Interaktivität gelingt ein effektiver Lerntransfer. Für den Gerling Konzern und dessen "GISS" (Gerling Informations- und Schulungs-System) empfahl die CMC das interaktive Fernschulungssystem des amerikanischen Marktführers "One Touch Systems". Gemeinsam mit Gerling wurde eine Deutsche Version entwickelt. Erst durch "One Touch" wird die Interaktivität zwischen den Akteuren im Sendestudio und den Mitarbeitern in den Empfangsstationen hergestellt. Ton- und Datensignale können so über einen Rückkanal (Ton über Telefonleitung, Daten über Intranet) in den Rechner des Moderators oder Schulungsleiters zurückgespielt werden. Das Bindeglied zwischen dem Teilnehmer und dem Moderator ist ein handtellergroßes Key Pad. Es besteht aus einem digitalen Display, einem Mikrophon und einer Tastatur. Über diese können zum Beispiel Multiple Choice - Fragen beantwortet werden. Das System regelt zudem die technische Seite des Sprachverkehrs. Wünscht ein Teilnehmer mit dem Moderator zu sprechen, drückt er die Ruftaste. Seine Meldung erscheint dann auf dem Touch Screen Monitor des Moderators, der dann das Gespräch freischalten kann. Überdies können die Ergebnisse etwaiger Tests rasch ausgewertet, per Ergebnisgrafik in die Empfangsstationen übertragen oder archiviert werden. In einem weiteren Schritt entwickelt die CMC Interaktions-lnstrumente für Netzwerklösungen. Damit können Mitarbeiter auch vom Heimarbeitsplatz aus an der Unternehmenskommunikation teilnehmen. Herzstück dieses Systems ist die von One Touch Systems entwickelte Software "Front Row". "Front Row" ist vor allem geeignet, um eine große Zahl von Mitarbeitern kompetent, zeitgleich oder zeitunabhängig zu informieren oder zu schulen. Die Technik Die CMC kümmert sich um alles, was die Unternehmen für ihr Business TV brauchen - von Uplink bis zur Empfangstechnik. Dabei profitieren die Unternehmen von der markenneutralen Beratung. Die Technik dient in erster Linie der optimalen Umsetzung des Kommunikationsbedarfs. Für Gerling hat die CMC in ihrem Business TV plus Center ein 300 qm großes volldigitales Fernsehstudio eingerichtet. Hier können sowohl Schulungs- als auch Diskussions- und Informationsveranstaltungen durchgeführt werden. Außerdem kann es als virtuelles Studio genutzt werden. Die digitale Bild - und Tonregie ist nach dem modernsten Stand der Technik ausgerüstet. Das Sendesignal geht vom Studio auf den Fernsehturm Colonius und wird per Richtfunk zur Funkstation der Telekom nach Usingen geschickt. Das nunmehr verschlüsselte Signal gelangt via Satellit Koprnikus II in die Empfangsstationen und wird decodiert auf Großbildleinwände oder TV Bildschirme übertragen. |